HORMONELLE VERHÜTUNG


HORMONELLE VERHÜTUNG

Allgemeine Informationen

Die hormonelle Verhütung ist neben der mechanischen Verhütung (wie beispielsweise einem Kondom oder einem Diaphragma) die häufigste Verhütungsmethode in Deutschland.

Für die hormonelle Verhütung gibt es insgesamt sieben unterschiedliche Methoden:

  • Antibabypille
  • Minipille
  • Dreimonatsspritze
  • Vaginalring
  • Hormonpflaster
  • Verhütungsstäbchen (auch Implanon genannt)
  • Hormonspirale

Dabei ist die Antibabypille wohl die häufigste Methode der hormonellen Verhütung. Die Antibabypille enthält Östrogene und Gestagene und unterdrückt so zum einen die Eireifung und zum anderen verändert die Antibabypille die Konsistenz des Schleimtropfens. Dies erschwert den männlichen Spermien den Weg zur weiblichen Eizelle.

Über hormonelle Empfängnisverhütung

Für eine hormonelle Verhütung steht, wie auch die klassische Antibabypille, die Minipille. Der Unterschied zur Antibabypille liegt in der inhaltlichen Zusammensetzung. Bei der Minipille wird auf Hormone verzichtet. Dies macht die Pille für Raucherinnen über 35 Jahren, Frauen mit Bluthochdruck, Thrombose oder vorgeschichtliche Infarkte aus gesundheitlicher Sicht interessant.
Die Dreimonatsspritze enthält ebenfalls nur Gestagene und muss alle drei Monate neu verabreicht werden. Durch diese hormonelle Verhütung wird der Hormonzyklus so beeinflusst, dass kein Eisprung entsteht.

Der Vaginalring gibt kontinuierlich Hormone an die Vaginalschleimhaut ab und soll auf dieselbe Art und Weise eine Schwangerschaft verhindern wie es die Antibabypille tut. Diese hormonelle Verhütungsmethode ist in Deutschland allerdings verschreibungspflichtig.

Hormonpflaster werden dreimal am Tag, sieben Tage lang, auf eine beliebige Stelle auf die Haut geklebt. Durch den Kontakt mit der Haut geben Hormonpflaster Östrogene und / oder Gestagene frei. Der Schutzfaktor eines Hormonpflasters ist in etwa der einer Antibabypille. Bei richtiger Anwendung ist man sieben Tage lang auch ohne Pflaster geschützt.

Seit dem Jahr 2000 sind Verhütungsstäbchen in Deutschland zulässig. Verhütungsstäbchen gehören zu den sichersten aller Verhütungsmittel und geben ebenfalls das Hormon Etonogestrel ab. Mit einem Schutz von ca. drei Jahren geben Verhütungsstäbchen verhältnismäßig lange Schutz vor einer Schwangerschaft.

Über die Hormonspirale

Eine Hormonspirale ist ebenfalls eine hormonelle Verhütung. Zudem wird die Hormonspirale zur Behandlung starker Regelblutungen eingesetzt. Aus diesem Grund übernimmt auch die Krankenkasse die Kosten von ca. 250 bis 350 Euro.

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